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Kellerabdichtung in Ahrensburg und Stormarn

Zwischen Altbau und Neubau der 1990er Jahre. Der wiederkehrende Befund hier sind Drainagen, die nie gewartet wurden.

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Die Höhenlinie

Stauwasser über Geringleiterschichten Ahrensburg und Stormarn Marsch Geest 15 bis 40 m ü. NHN
Geest im Ahrensburger Tunneltal, etwa 15 bis 40 Meter über NHN. Gerundete Näherung, kein Wert für ein einzelnes Grundstück.

Baugrund und Grundwasser vor Ort

Ahrensburg, Ammersbek und die umliegenden Stormarner Gemeinden liegen im Bereich des Ahrensburger Tunneltals, einer eiszeitlichen Rinne mit wechselnden Bodenschichten. Auf engem Raum können Sand, Lehm und Geschiebemergel aufeinandertreffen.

Das ist der Grund, warum hier zwei Nachbarhäuser völlig verschiedene Feuchteprobleme haben können. Beim einen versickert Regenwasser im Sand und erreicht die Kellerwand nie, beim anderen staut es sich zwei Meter weiter auf einer Lehmlinse und steht monatelang am Bauwerk an.

Für die Beurteilung heißt das: Eine Auskunft nach Straßenzug ist in Stormarn wenig wert. Was hilft, ist der Blick in die Aushubgrube und die Messung an der Wand. Wenn ein Nachbar mit einem bestimmten Verfahren gute Erfahrungen gemacht hat, ist das hier ein schwächeres Argument als anderswo.

Die vollständige Darstellung für das gesamte Stadtgebiet steht unter Baugrund und Grundwasser in Hamburg.

Typischer Gebäudebestand

Der wiederkehrende Befund in Stormarn betrifft die Bauten der 1980er und 1990er Jahre. Damals wurde bei fast jedem Neubau eine Ringdrainage mitverlegt, häufig ohne Kontrollschächte oder mit Schächten, die beim Anlegen des Gartens überschüttet wurden.

Eine Drainage ohne Zugang lässt sich nicht spülen. Nach zwanzig bis dreißig Jahren ist das Rohr mit eingeschwemmtem Feinkorn und Wurzeln zugesetzt, das Wasser steht im Kiesbett an der Kellerwand, und die Abdichtung, die nur für Bodenfeuchte ausgelegt war, hält dem nicht stand.

Der ältere Bestand daneben folgt den üblichen Regeln: je weiter vor 1960, desto wahrscheinlicher fehlt eine waagerechte Sperrschicht.

Was hier meistens gebraucht wird

Wir prüfen in diesen Fällen zuerst, ob die vorhandene Drainage noch funktioniert und ob sich Zugänge nachträglich herstellen lassen. Manchmal reicht das. Wenn nicht, wird die Abdichtung im selben Zug mit erneuert, weil die Wand ohnehin frei liegt.

Kommt die Anlage neu, gilt DIN 4095 mit allem, was dazugehört: Gefälle von mindestens 0,5 Prozent, filterstabiler Aufbau und Kontrollschächte an jeder Richtungsänderung. Diese Schächte sind kein Zubehör. Sie sind der Unterschied zwischen einer Anlage, die alle zwei bis drei Jahre gespült werden kann, und einer, die in dreißig Jahren wieder zusteht.

Bei den älteren Gebäuden ohne Sperrschicht steht dagegen die Horizontalsperre am Anfang, und dann wird nicht aufgegraben, bevor der Durchfeuchtungsgrad gemessen ist.

Anfahrt und Erreichbarkeit

Ahrensburg liegt im Kreis Stormarn und grenzt östlich an unser Arbeitsgebiet in Rahlstedt an. Die Wege sind kurz.

Auf den Grundstücken des Bestands aus den 1980er und 1990er Jahren ist in der Regel genug Platz für Bagger, Aushub und Container. Der Punkt, an dem es hier eng wird, ist der Garten selbst: Über einer alten Ringdrainage liegen häufig Terrasse, Wege oder Rasen. Was aufgenommen wird, wird nach dem Verfüllen zurückgesetzt, und was dabei nicht erhalten werden kann, steht vorher im Angebot.

Ablauf

So läuft das ab

  1. 01

    Ortstermin

    Wir messen die Wandfeuchte an mehreren Punkten und sehen uns Sockel, Gelände und Regenwasserableitung an. Der Termin kostet Sie nichts.

  2. 02

    Befund und Festpreis

    Sie bekommen schriftlich, welcher Feuchtetyp vorliegt und welches Verfahren dazu gehört. Dazu einen Preis, der hält.

  3. 03

    Ausführung

    Sie erfahren vorher Starttermin, Dauer und was auf dem Grundstück passiert.

  • Erst messen, dann anbieten

    Wir kommen mit dem Feuchtemessgerät, bevor wir über Verfahren reden.

  • Festpreis nach der Besichtigung

    Was im Angebot steht, gilt. Nachträge nur bei vorher nicht sichtbaren Bauzuständen.

  • Ein Ansprechpartner

    Von der Besichtigung bis zur Abnahme dieselbe Person.

  • Grundstück wird wiederhergestellt

    Aushub verfüllt, Pflaster zurückgesetzt, Rasen geschlossen.

Fragen und Antworten

Fragen aus Ahrensburg und Stormarn

Unsere Drainage stammt aus den 1990er Jahren. Funktioniert die noch?

Häufig nicht. Nach zwanzig bis dreißig Jahren ist das Rohr mit eingeschwemmtem Feinkorn und Wurzeln zugesetzt, das Wasser steht im Kiesbett an der Kellerwand, und die Abdichtung, die nur für Bodenfeuchte ausgelegt war, hält dem nicht stand.

Lassen sich Kontrollschächte nachrüsten?

Wir prüfen in diesen Fällen zuerst, ob die vorhandene Drainage noch funktioniert und ob sich Zugänge nachträglich herstellen lassen. Manchmal reicht das. Wenn nicht, wird die Abdichtung im selben Zug mit erneuert, weil die Wand ohnehin frei liegt.

Warum hat der Nachbar ein ganz anderes Feuchteproblem als wir?

Weil die Gemeinden im Bereich des Ahrensburger Tunneltals liegen, einer eiszeitlichen Rinne mit wechselnden Bodenschichten. Auf engem Raum können Sand, Lehm und Geschiebemergel aufeinandertreffen.

Nachbarorte

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