Kellerabdichtung in Harburg und Süderelbe
Wo der Geestrücken auf die Elbmarsch trifft, kommt das Wasser oft von genau einer Seite.
Kostenloses Angebot erhaltenDie Höhenlinie
Baugrund und Grundwasser vor Ort
Harburg liegt an einer geologischen Kante. Der Harburger Berg gehört zur Geest, Wilhelmsburg und die Süderelbe-Gebiete liegen in der Marsch. Dazwischen fällt das Gelände auf wenigen hundert Metern deutlich ab.
Für Keller in Hanglage bedeutet das eine besondere Situation: Schichtenwasser. Regenwasser sickert im höher gelegenen Bereich ein, trifft auf eine undurchlässige Schicht und läuft auf dieser Schicht hangabwärts. Es erreicht die Kellerwand nicht von unten, sondern von der Bergseite.
Das Schadensbild ist eindeutig: Eine Wandseite ist durchfeuchtet, die anderen drei sind trocken, und das Problem tritt nach längerem Regen auf. Wer dieses Muster erkennt, hat die Diagnose fast schon fertig. Wichtig ist dabei die Richtung: Nicht die Seite mit der Wetterlage zählt, sondern die Seite, die zum Hang zeigt. In den tiefer gelegenen Marschbereichen der Süderelbe gilt diese Regel nicht mehr, dort stehen die Verhältnisse denen in den Vierlanden näher.
Die vollständige Darstellung für das gesamte Stadtgebiet steht unter Baugrund und Grundwasser in Hamburg.
Typischer Gebäudebestand
Der Bestand ist entsprechend zweigeteilt. Am Harburger Berg und in den Geestrandlagen stehen Häuser an Hängen, oft mit teilweise erdberührten Kellergeschossen, bei denen eine Wandseite vollständig im Erdreich liegt und die gegenüberliegende ins Freie führt.
In Wilhelmsburg und den Süderelbe-Gebieten dominiert dagegen der Bestand der Marsch mit den dort üblichen Gründungen. Für die Beurteilung heißt das: Die Adresse allein sagt in Harburg wenig. Erst die Höhenlage des Grundstücks und die Ausrichtung des Gebäudes zum Hang ergeben ein Bild.
Was hier meistens gebraucht wird
Die Lösung ist dann meistens nicht eine Rundum-Abdichtung, sondern eine gezielte Maßnahme an der Bergseite, oft in Verbindung mit einer Ableitung oberhalb des Gebäudes. Wer in dieser Lage ein Angebot für eine vollständige Freilegung aller vier Seiten bekommt, sollte nachfragen, was an den trockenen Seiten gemacht werden soll.
Ergänzend wird an der Bergseite häufig eine Ableitung im Kiesbett hergestellt, die das auf der undurchlässigen Schicht ankommende Wasser abfängt, bevor es die Wand erreicht. Dafür gelten dieselben Voraussetzungen wie für jede Drainage: Es braucht ein Gefälle, es braucht Kontrollschächte, und es braucht einen zulässigen Vorfluter.
In den Marschbereichen der Süderelbe gilt das nicht. Dort ist eine Ableitung, die dauerhaft Grundwasser absenken würde, genehmigungspflichtig und in der Regel nicht zulässig.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Harburg und die Süderelbe-Gebiete liegen südlich der Elbe und damit auf der anderen Stadtseite. Wir arbeiten dort, planen aber längere Fahrzeiten ein, was vor allem für die Abstimmung kurzfristiger Termine zählt.
In Hanglage ist die Zufahrt der kritische Punkt. Wo das Gerät nur von der Talseite ans Haus kommt, die betroffene Wand aber bergseitig liegt, muss die Fahrspur um das Gebäude herum geführt werden. Reicht der Platz dafür nicht, verschiebt sich das Verfahren, und das steht dann im Befund, nicht im Nachtrag.
Ablauf
So läuft das ab
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01
Ortstermin
Wir messen die Wandfeuchte an mehreren Punkten und sehen uns Sockel, Gelände und Regenwasserableitung an. Der Termin kostet Sie nichts.
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02
Befund und Festpreis
Sie bekommen schriftlich, welcher Feuchtetyp vorliegt und welches Verfahren dazu gehört. Dazu einen Preis, der hält.
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03
Ausführung
Sie erfahren vorher Starttermin, Dauer und was auf dem Grundstück passiert.
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Erst messen, dann anbieten
Wir kommen mit dem Feuchtemessgerät, bevor wir über Verfahren reden.
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Festpreis nach der Besichtigung
Was im Angebot steht, gilt. Nachträge nur bei vorher nicht sichtbaren Bauzuständen.
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Ein Ansprechpartner
Von der Besichtigung bis zur Abnahme dieselbe Person.
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Grundstück wird wiederhergestellt
Aushub verfüllt, Pflaster zurückgesetzt, Rasen geschlossen.
Fragen und Antworten
Fragen aus Harburg und Süderelbe
Eine Wandseite ist feucht, die anderen nicht. Was steckt dahinter?
Meist seitlich eindringendes Sickerwasser, oft an der Seite mit dem Gefälle oder ohne Dachrinnenableitung.
Bei uns ist nur die Bergseite feucht. Woran liegt das?
Das ist das typische Bild für Schichtenwasser. Regenwasser sickert im höher gelegenen Bereich ein, trifft auf eine undurchlässige Schicht und läuft auf dieser Schicht hangabwärts. Es erreicht die Kellerwand nicht von unten, sondern von der Bergseite.
Wir haben ein Angebot für die vollständige Freilegung aller vier Seiten. Ist das nötig?
In Hanglage meistens nicht. Wer in dieser Lage ein Angebot für eine vollständige Freilegung aller vier Seiten bekommt, sollte nachfragen, was an den trockenen Seiten gemacht werden soll.
Was hilft gegen Wasser, das von oberhalb kommt?
Meistens eine gezielte Maßnahme an der Bergseite, oft in Verbindung mit einer Ableitung oberhalb des Gebäudes.
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