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Kellerabdichtung in Norderstedt

Geestboden, viel Einfamilienhausbestand aus den 1960er und 1970er Jahren, und ein Problem, das erst in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.

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Die Höhenlinie

Stauwasser über Geringleiterschichten Norderstedt Marsch Geest 15 bis 30 m ü. NHN
Geest, etwa 15 bis 30 Meter über NHN. Gerundete Näherung, kein Wert für ein einzelnes Grundstück.

Baugrund und Grundwasser vor Ort

Norderstedt liegt auf der Geest, nördlich der Landesgrenze. Der Untergrund ist sandig, das Gelände flach. Ein Grundwasserstand, der gegen die Kellersohle drückt, ist hier nicht der Regelfall.

Das Thema, das in Norderstedt in den letzten Jahren zugenommen hat, ist Starkregen. Wo früher Wiesen und Sandflächen lagen, liegen heute Straßen, Zufahrten und Terrassen. Wasser, das nicht mehr versickern kann, sucht sich den Weg über die Oberfläche, sammelt sich an tieferen Stellen und drückt in Lichtschächte und Kellerabgänge. Das ist kein klassischer Abdichtungsfall, sondern ein Entwässerungsfall.

Der Unterschied ist für Ihre Kosten erheblich. Eine Kellerwand, die abgedichtet werden muss, verlangt Erdarbeiten rund um das Haus. Ein Lichtschacht, dessen Oberkante zu tief über dem Gelände liegt, verlangt eine Geländekorrektur und eine funktionierende Ableitung. Beides sieht nach dem Wolkenbruch im Keller gleich aus, ist aber technisch und wirtschaftlich weit voneinander entfernt.

Die vollständige Darstellung für das gesamte Stadtgebiet steht unter Baugrund und Grundwasser in Hamburg.

Typischer Gebäudebestand

Norderstedt ist zwischen 1960 und 1980 stark gewachsen. Der typische Fall hier ist ein freistehendes Einfamilienhaus mit Vollkeller, gebaut in einer Zeit, in der Kellerabdichtung als einfacher Bitumenanstrich ausgeführt wurde und Drainagen ohne Kontrollschächte verlegt wurden.

Für die Beurteilung bedeutet das zweierlei. Erstens ist die vorhandene Abdichtung nach dieser Zeitspanne mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr funktionsfähig. Zweitens ist sie ohnehin nur für Bodenfeuchte ausgelegt und war nie dafür gedacht, kurzzeitig anstehendem Wasser standzuhalten, wie es bei Starkregen entsteht.

Was hier meistens gebraucht wird

Wir sehen uns in Norderstedt deshalb regelmäßig zuerst das Gelände an: Wo läuft das Wasser bei starkem Regen hin, wo endet die Dachentwässerung, wie hoch ist die Lichtschachtkante über dem Gelände, und gibt es eine Rückstausicherung im Hausanschluss. Bei einem Teil der Fälle liegt die Lösung vollständig außerhalb der Kellerwand, und das ist deutlich günstiger als jede Abdichtung.

Bleibt nach dieser Prüfung ein Wasserproblem an der Wand übrig, wird die Abdichtung erneuert. Eine Ableitung im Kiesbett kommt dazu, wenn ein zulässiger Vorfluter vorhanden ist. Auf sandigem Geestboden ist diese Voraussetzung häufiger erfüllt als in der Marsch.

Anfahrt und Erreichbarkeit

Norderstedt grenzt im Norden an das Hamburger Stadtgebiet und liegt im Kreis Segeberg. Es gehört zu unserem regelmäßigen Arbeitsgebiet.

Der Bestand aus den 1960er und 1970er Jahren steht überwiegend frei, mit eigener Zufahrt und genug Fläche für Gerät und Container. Wenn die Lösung im Gelände liegt und nicht an der Wand, fällt der Aushub ohnehin klein aus, und die Arbeiten beschränken sich auf den Bereich um Lichtschacht, Kellerabgang und Regenwasserableitung.

Ablauf

So läuft das ab

  1. 01

    Ortstermin

    Wir messen die Wandfeuchte an mehreren Punkten und sehen uns Sockel, Gelände und Regenwasserableitung an. Der Termin kostet Sie nichts.

  2. 02

    Befund und Festpreis

    Sie bekommen schriftlich, welcher Feuchtetyp vorliegt und welches Verfahren dazu gehört. Dazu einen Preis, der hält.

  3. 03

    Ausführung

    Sie erfahren vorher Starttermin, Dauer und was auf dem Grundstück passiert.

  • Erst messen, dann anbieten

    Wir kommen mit dem Feuchtemessgerät, bevor wir über Verfahren reden.

  • Festpreis nach der Besichtigung

    Was im Angebot steht, gilt. Nachträge nur bei vorher nicht sichtbaren Bauzuständen.

  • Ein Ansprechpartner

    Von der Besichtigung bis zur Abnahme dieselbe Person.

  • Grundstück wird wiederhergestellt

    Aushub verfüllt, Pflaster zurückgesetzt, Rasen geschlossen.

Fragen und Antworten

Fragen aus Norderstedt

Nach Starkregen steht Wasser im Lichtschacht. Ist das ein Abdichtungsfall?

Häufig nicht. Wasser, das nicht mehr versickern kann, sucht sich den Weg über die Oberfläche, sammelt sich an tieferen Stellen und drückt in Lichtschächte und Kellerabgänge. Das ist ein Entwässerungsfall, kein klassischer Abdichtungsfall.

Was sehen Sie sich in Norderstedt zuerst an?

Das Gelände: Wo läuft das Wasser bei starkem Regen hin, wo endet die Dachentwässerung, wie hoch ist die Lichtschachtkante über dem Gelände, und gibt es eine Rückstausicherung im Hausanschluss.

Warum tritt das Problem erst seit einigen Jahren auf?

Wo früher Wiesen und Sandflächen lagen, liegen heute Straßen, Zufahrten und Terrassen. Bei einem Teil der Fälle liegt die Lösung deshalb vollständig außerhalb der Kellerwand, und das ist deutlich günstiger als jede Abdichtung.

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