Kellerabdichtung in Altona und Ottensen
Gründerzeitbestand mit Bruchsteinsockeln und ohne jede werkseitige Sperrschicht. Der häufigste Fall hier ist aufsteigende Feuchte.
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Baugrund und Grundwasser vor Ort
Altona liegt auf der Geest, am Elbhang. Der Untergrund ist sandig und leitet Wasser ab, das Gelände fällt zur Elbe hin ab. Nach dem Baugrund allein müsste hier wenig passieren.
Der häufigste Fall in Altona hat mit dem Grundwasserstand aber gar nichts zu tun. Er hat mit dem Baujahr zu tun. Wo eine waagerechte Sperrschicht zwischen Fundament und aufgehendem Mauerwerk fehlt, zieht Bodenfeuchte kapillar nach oben, und das geschieht unabhängig vom Wetter und unabhängig davon, wie gut der Boden Wasser ableitet.
Deshalb steht in Altona am Anfang nicht die Frage, wo das Wasser herkommt, sondern die Frage, ob es eine Sperrschicht gibt und wie hoch der Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks ist. Beides wird gemessen, nicht geschätzt. Ein waagerechter Feuchterand auf gleicher Höhe über die ganze Wand ist das Erkennungszeichen, Salzausblühungen sind das zweite.
Die vollständige Darstellung für das gesamte Stadtgebiet steht unter Baugrund und Grundwasser in Hamburg.
Typischer Gebäudebestand
Der Baubestand in Altona-Altstadt, Ottensen und Altona-Nord stammt in großen Teilen aus der Zeit vor 1914. Damals wurde keine Horizontalsperre eingebaut. Vereinzelt findet man Bleiplatten oder Schieferlagen in der Sockelfuge, aber das war die Ausnahme. Der Regelfall ist: Es gibt keine Sperrschicht, und die Bodenfeuchte zieht seit über hundert Jahren nach oben.
Dazu kommt die Mauerwerksart. Die Kellersockel dieser Zeit sind häufig aus Bruchstein oder aus einer Mischung aus Bruchstein und Ziegel gemauert, mit Kalkmörtel und unregelmäßigen Fugen. Das ist für eine Injektion die schwierigste Ausgangslage, weil sich das Mittel in Hohlräumen verläuft, statt eine durchgehende Schicht zu bilden.
Was hier meistens gebraucht wird
Wir arbeiten hier zweistufig: erst die Hohlräume mit einer Suspension verfüllen und aushärten lassen, dann injizieren. Wer diesen Schritt überspringt, verpresst Material in den Untergrund und erreicht nichts. Dass dieser Zwischenschritt nötig ist, entscheidet sich am Bohrkern, und der wird vor dem Angebot entnommen.
Zur Zugänglichkeit: Vorgärten mit Einfriedung, Bäume direkt an der Fassade und Fassaden in Erhaltungsgebieten machen eine Außenabdichtung in Ottensen oft unwirtschaftlich. Deshalb ist die Kombination aus Horizontalsperre und Innenabdichtung hier der häufigste Weg.
Die Reihenfolge ist dabei nicht beliebig. Zuerst die Sperrschicht, dann der Innenaufbau. Ein Sanierputz auf einer Wand, in der die Feuchte weiter aufsteigt, hält seine Aufgabe nur eine begrenzte Zeit durch.
Anfahrt und Erreichbarkeit
Altona und Ottensen liegen im Westen der Stadt. Für Ortstermine planen wir hier die Fahrzeit quer durch Hamburg ein und stimmen den Termin entsprechend ab.
Die Zugänglichkeit ist im Gründerzeitbestand der eigentliche Engpass. Eine Injektion braucht keinen Bagger, wohl aber Zugang zum Sockelbereich von innen oder außen, Strom und eine Stellfläche für das Gerät. Das ist auch in enger Bebauung machbar. Sobald Erdarbeiten dazukommen, gelten dagegen dieselben Fragen wie bei jeder Aufgrabung: Wo steht der Container, und darf er dort stehen.
Ablauf
So läuft das ab
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01
Ortstermin
Wir messen die Wandfeuchte an mehreren Punkten und sehen uns Sockel, Gelände und Regenwasserableitung an. Der Termin kostet Sie nichts.
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02
Befund und Festpreis
Sie bekommen schriftlich, welcher Feuchtetyp vorliegt und welches Verfahren dazu gehört. Dazu einen Preis, der hält.
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03
Ausführung
Sie erfahren vorher Starttermin, Dauer und was auf dem Grundstück passiert.
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Erst messen, dann anbieten
Wir kommen mit dem Feuchtemessgerät, bevor wir über Verfahren reden.
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Festpreis nach der Besichtigung
Was im Angebot steht, gilt. Nachträge nur bei vorher nicht sichtbaren Bauzuständen.
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Ein Ansprechpartner
Von der Besichtigung bis zur Abnahme dieselbe Person.
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Grundstück wird wiederhergestellt
Aushub verfüllt, Pflaster zurückgesetzt, Rasen geschlossen.
Fragen und Antworten
Fragen aus Altona und Ottensen
Unser Altbau von vor 1914 hat keine Sperrschicht. Ist das normal?
Ja. Damals wurde keine Horizontalsperre eingebaut. Vereinzelt findet man Bleiplatten oder Schieferlagen in der Sockelfuge, aber das war die Ausnahme. Der Regelfall ist: Es gibt keine Sperrschicht, und die Bodenfeuchte zieht seit über hundert Jahren nach oben.
Warum wird bei Bruchsteinmauerwerk zweistufig gearbeitet?
Weil sich das Injektionsmittel in Hohlräumen verläuft, statt eine durchgehende Schicht zu bilden. Wir verfüllen deshalb erst die Hohlräume mit einer Suspension und lassen sie aushärten, dann wird injiziert. Wer diesen Schritt überspringt, verpresst Material in den Untergrund und erreicht nichts.
Ist eine Außenabdichtung in Ottensen möglich?
Technisch ja, wirtschaftlich oft nicht. Vorgärten mit Einfriedung, Bäume direkt an der Fassade und Fassaden in Erhaltungsgebieten machen eine Außenabdichtung hier häufig unwirtschaftlich. Deshalb ist die Kombination aus Horizontalsperre und Innenabdichtung der häufigste Weg.
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